Die Auswahl der Preisträger:innen erfolgt durch eine unabhängige Jury. Die Jurymitglieder verfügen über besondere Sachkunde und Verbundenheit zur Altenpflege. Die Jury arbeitet ehrenamtlich. Die Jury entscheidet unabhängig. Sie wird vom Stiftungsrat berufen.

Dr. Alexia Zurkuhlen

Vorständin Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA)

Dr. Alexia Zurkuhlen ist Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Zuvor war sie geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Vereins Gesundheitsregion KölnBonn sowie Geschäftsführerin der HRCB Projekt GmbH und Institutsleiterin des gewi-Instituts für Gesundheitswirtschaft. Sie engagiert sich zudem u. a. im Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen. Sie ist in Frankreich aufgewachsen, hat ihr Politikwissenschafts-Studium in Frankreich, Irland und Deutschland absolviert und an der WWU Münster zur Rolle der Zivilgesellschaft in der Entstehung des Politikfeldes „Global Health“ auf EU-Ebene promoviert.

„Die Voraussetzungen für ein würdiges, erfülltes Leben im Alter zu schaffen, liegt in der DNA des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Seit mehr als 60 Jahren arbeiten und forschen wir nach der Maßgabe ‚Innovation aus Tradition‘: Bewährtes anpassen, Neues entwickeln, evaluieren und in die Praxis bringen – das ist auch die Grundlage einer lebenswerten Altenpflege. Dies wird angesichts des demografischen Wandels bei gleichzeitigem Fachpersonalmangel in der Altenpflege immer relevanter. Darum engagiere ich mich sehr gerne in der Stiftung „LebensWerte Altenpflege“ und freue mich auf innovative Ideen.“

Thorsten Anstädt

humaQ

Torsten Anstädt ist Co-Founder und Geschäftsführer der humaQ gGmbH, einem gemeinnützigen Unternehmen, das bundesweit innovative Pflege- und Gesundheitsquartiere entwickelt. Als Experte für altersgerechtes Wohnen und Pflege initiiert und begleitet er Projekte zur nachhaltigen Quartiersentwicklung und zur Integration digitaler Lösungen im Gesundheitswesen.

Zuvor war er Geschäftsführer eines großen ökumenischen Start-ups im Pflegebereich. Darüber hinaus engagiert er sich als Beiratssmitglied von Care for Innovation e.V., dem europäischen Netzwerk für innovative und digitale Lösungen in der Pflege, sowie als Beirat im VDE/ITG für Digitalisierung im Gesundheitswesen und Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Quartier.

Prof. Dr. h.c. Christel Bienstein

Ausbildung: Krankenschwester
Studium: Lehramt und Diplompädagogik
Berufliche Tätigkeit u.a.:

  • Krankenschwester auf verschiedenen stationären Einheiten in Krankenhäusern
  • Bildungsreferentin beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe Essen von 1976 – 1990
  • Leitung des Bildungszentrums des DBfK von 1990 – 1993
  • Aufbau und Leitung des Departments für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke 1994 – 2017

Arbeitsschwerpunkte:

  • Entwicklung und Forschung in der Pflegewissenschaft
  • Übertragung der Konzepte Basale Stimulation und Kinästhetik in die pflegerische Versorgung

Die Herausforderungen steigen enorm. Immer mehr alte Menschen bedürfen einer angemessenen Versorgung und Unterstützung. Dabei nimmt die Zahl junger Menschen, die diese Unterstützung leisten könnten deutlich ab. Daher bedarf es intelligenter Versorgungsmöglichkeiten, die ein würdevolles und der Biografie der pflegebedürftigen alten Menschen angemessenes Leben ermöglichen. Dafür steht die Stiftung und ich werde sie unterstützen.“

Silke Boschert

Vorständin (General Manager) Paul-Gerhardt-Werk e. V. und Geschäftsführerin Diakonie Mittelbaden gGmbH

Von Grundberuf Altenpflegerin, Bachelor in Management im Gesundheitswesen, Master in Mehrdimensionale Organisationsberatung Organisationsentwicklung Supervision Coaching

  • Seit über 30 Jahren tätig in der Altenhilfe
  • Seit über 20 Jahren tätig in der Leitung
  • Seit 7 Jahren Vorständin und Geschäftsführerin Paul-Gerhardt-Werk e.V. und Diakonie Mittelbaden gGmbH
  • Autorin von mehreren Büchern
  • Engagiert sich zum Thema New Work & Leadership (Female Leadership in der Pflege)
  • 2024 Award erhalten Female Transformers in Healthcare in der Kategorie Leadership

„Ich finde es wichtig, dass Altenpflege ein Gesicht in der Öffentlichkeit bekommt und Menschen für besonders herausragendes Engagement gewürdigt werden. Darum freue ich mich in der Kategorie zukunftsorientierte Führung mit meiner Erfahrung und Fachexpertise mitwirken zu dürfen.“

Helmut Wallrafen

  • Seit der Gründung 30 Jahre Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH bis 31.3.2026
  • Jetzt: Sprecher der Zukunft Pflege NRW
  • Vorher von 1990-1995 Leiter des Amtes für Altenhilfe der Stadt Mönchengladbach
  • Davor Gründer der FAUNA e.V. in Aachen später mit Tagespflege, Pflegepädagoge am Fachseminar für Altenpflege des Kreises Aachen und kurz (1990) stellv. Referatsleiter des ersten Pflegereferates in der Bundesrepublik in Berlin
  • Staatl. anerkannter Altenpfleger danach Studium der Soziologie und Pädagogik
  • Autor von zehn Fachbüchern davon drei bei Vincentz veröffentlicht

„Lebenswerte Altenpflege orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen älter werdender Menschen. Sie beginnt mit Pflegewissenschaft und fachlicher Kompetenz auf Augenhöhe. Sie wird nicht von einer freien, sondern von einer sozialen Marktwirtschaft gesteuert. Sie garantiert Selbstbestimmung und Teilhabe. Und sie stärkt die Menschen, die in der Altenpflege arbeiten.“